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Unter dem Hammer

© EPPLI, Ferdinand B. Eppli (von der Landeshauptstadt Stuttgart öffentlich bestellter und vereidigter Versteigerer)
© EPPLI, Ferdinand B. Eppli (von der Landeshauptstadt Stuttgart öffentlich bestellter und vereidigter Versteigerer)

Zum Ersten, zum Zweiten und – zum Dritten. Nicht zuletzt durch Fernsehformate wie die mit der Goldenen Kamera geehrte Sendung „Bares für Rares“ sind den Bürgern die Bereiche Pfandhaus oder Auktionshaus wieder näher gerückt. Doch was tut sich eigentlich in solch einem Auktionshaus, wie laufen Versteigerungen ab? Und was sollte man dabei beachten? Das Auktionswesen nimmt nicht nur wegen einer derartigen TV-Sendung ordentlich an Fahrt auf. Auch der Wunsch der Kunden nach Individualität und Einzigartigkeit unterstreicht dies. Der Zulauf bei stattfindenden Auktionen hat in den letzten Jahren weiter zugenommen, wie auch die Auktionsexperten von Eppli in Stuttgart bestätigen können. „Nicht nur, weil mittlerweile aufgrund modernster Technik von überall auf der Welt mitgeboten werden kann.“ Doch wie funktioniert eigentlich eine Auktion? Welche Voraussetzungen müssen seitens der Bieter gegeben sein? Was ist ein Zuschlag? Eine Auktion oder auch Versteigerung ist eine spezielle Art des Zustandekommens eines Kaufvertrags. Im Rahmen einer Auktion geben interessierte Käufer Gebote auf ein zu versteigerndes Gut ab. Der Bieter mit dem höchsten Gebot erhält den Zuschlag für das Objekt. Bei klassischen Auktionshäusern werden die Auktionen von einem Auktionator durchgeführt, der die Auktionsgüter an anwesende und/oder online mitbietende Personen versteigert. Das ist natürlich beim Stuttgarter Auktionshaus Eppli ebenso wie bei anderen seriösen Branchenmitbewerbern. Bevor eine Auktion stattfinden kann, benötigt ein Auktionshaus Objekte, die versteigert werden können – hier ist auch von einer Einlieferung die Rede. Grundsätzlich eignen sich sämtliche Gegenstände für eine Auktion, für die ein anderer bereit ist, Geld zu zahlen. Viele Auktionshäuser haben sich aber auf einzelne Branchen und Sparten spezialisiert. Oftmals unter den Hammer kommen Stücke aus dem Bereich Schmuck, Uhren, Mode, Münzen, Briefmarken sowieKunst und Antiquitäten. Als wichtigste Aufgaben eines traditionellen Auktionshauses gelten die fachlich fundierte und angemessene Beschreibung und Dokumentation der Ware sowie die treuhänderische Abwicklung des Handelsgeschäftes. Beim Auktionshaus Eppli etwa stehen dazu neben Kompetenz und Erfahrung aus vier Jahrzehnten vor allem das Wissen aus allen Sach- und Fachgebieten zur Verfügung. Die Goldschmiedewerkstatt, das Edelsteinlabor und entsprechende technische Hilfsmittel versetzen die Experten in die Lage, nahezu alle Werte begutachten und prüfen zu können. Deshalb sollte die Bandbreite an Fach und Spezialwissen so breit sein, wie die Gegenstände, die die Kunden ver- oder ersteigern wollen. Gemmologen, Diamantgutachter, Goldschmiedemeister, Kunsthistoriker, Numismatiker, Philatelisten, Uhrmacher, Experten für Designer-Mode und Designer-Accessoires empfangen täglich bis zu 120 Personen, die ihre Wertgegenstände kostenlos und unverbindlich schätzen lassen möchten. Auch die Möglichkeit, schnell und unkompliziert zu verkaufen oder zu versteigern, wird dabei als realistische Option wahrgenommen. Nach Sichtung der Stücke werden sogenannte Auktionskataloge erstellt, in denen die für die Auktion berücksichtigten Stücke mit einer sogenannten Losnummer beschrieben und mit einem Aufrufpreis versehen werden. Ganz wichtig ist, dass die in einer Auktion befindlichen Stücke vor der Auktion zusätzlich noch ausgestellt werden, sodass Bieter die Möglichkeit zur Besichtigung der Stücke haben. Den Zuschlag – bekannt als „zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten“ – in einer Auktion gibt es für den Meistbietenden, der als Saalbieter, Telefonbieter oder Online-Bieter auftreten kann. Saalbieter sind dabei persönlich im Auktionsraum anwesend und bieten per Handheben mit. Saalbieter erhalten beim Betreten des Auktionshauses und nach Vorzeigen des Ausweises eine persönliche Bieternummer, mit der sie bietberechtigt sind. Telefonbieter werden bei Aufruf des interessierenden Loses angerufen und verfolgen die Versteigerung des Loses via eines im Saal anwesenden Mitarbeiters des Auktionshauses. Online-Bieter können sich über ein Live-Bidding- System in die Auktion einloggen und von jedem Ort der Welt aus die Auktion verfolgen. Die Live-Bidding-Systeme bieten nach einer erfolgreichen Registrierung die Möglichkeit, online Live-Gebote abzugeben und somit an der Versteigerung teilzunehmen. Online- Bieter haben auch die Möglichkeit, über das System bereits vorab Gebote (sowie ein Maximalgebot) abzugeben, die dann beim entsprechenden Los berücksichtigt werden. Übrigens ist der Beruf des Auktionators in Deutschland nicht explizit erlernbar. Auktionatoren üben in Deutschland eine Gewerbetätigkeit aus. Anders sieht es hingegen für öffentlich bestellte und vereidigte Versteigerer aus. Hier ist zwingend eine langjährige Praxiserfahrung als Auktionator und eine umfassende fachliche und juristische Kenntnis Voraussetzung.


KONTAKTDATEN

Mehr Informationen unter
www.eppli.com
www.bundesverband-deutscherauktionatoren.
de

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