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Spannung am Weissenhof ist garantiert

© MercedesCup / Paul Zimmer
© MercedesCup / Paul Zimmer

Ein „wunderschönes Turnier in einem tollen Club-Ambiente“ – so urteilt kein Geringerer als Vorjahressieger Roger Federer über den MercedesCup, angesprochen auf seinen Premierenauftritt im Vorjahr auf der Anlage des TC Weissenhof. Umso mehr können sich Verantwortliche und natürlich auch die Zuschauer darauf freuen, wenn es – mit Beteiligung von Federer – ab Samstag, 10. Juni wieder „Game, Set and Match“ auf dem Weissenhof heißt.

Insbesondere aufgrund seines grandiosen Saisonstarts mit den Triumphen bei den Australian Open in Melbourne sowie den Masters-1000-Turnieren in Indian Wells und Miami ist Roger Federer auch der erklärte Titelfavorit bei dem mit 701.975 Euro dotierten MercedesCup vom 10. bis 18. Juni.
Der „Tennis-Maestro“ legt in diesem Jahr ein besonders großes Augenmerk auf die Rasensaison, hat er doch seinen achten Turniersieg in Wimbledon im Visier. „Ich konzentriere mich in dieser Saison mehr auf Rasen; deshalb genießt Stuttgart noch mehr Priorität bei mir“, verriet der 18-fache Grand-Slam-Champion bei einem PR-Termin im April in der Lenzerheide.
Doch im „Windschatten“ des Superstars aus der Schweiz formiert sich starke Konkurrenz, die ebenfalls ein Auge auf den Gewinnerscheck in Höhe von 112.460 Euro sowie das Siegerfahrzeug geworfen hat. Die Riege der Federer-Herausforderer wird vom Bulgaren Grigor Dimitrov angeführt, der nach Turniersiegen in Brisbane und Sofia sowie dem Erreichen des Halbfinales der Australian Open aktueller Sechster in der ATP-Jahreswertung ist.
Mit dem Tschechen Tomáš Berdych schlägt zudem ein Spieler in Stuttgart auf, gegen den Federer vor Kurzem im Viertelfinale von Miami sogar zwei Matchbälle abwehren musste. USBoy Steve Johnson hat im Vorjahr mit dem Turniersieg in Nottingham seine Rasen-Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt und in der laufenden Saison in Houston seinen zweiten ATPTitel geholt.
Das starke deutsche Aufgebot wird vom Vorjahresfinalisten Philipp Kohlschreiber angeführt. Routinier Tommy Haas ist dank einer Wildcard am Weissenhof mit dabei. Dazu haben mit Mischa Zverev, Jan-Lennard Struff und Florian Mayer drei weitere Lokalmatadore ihr Ticket für das Hauptfeld fix in der Tasche.
Für Alexander Zverev, der kurzfristig über einen Start entscheiden möchte, liegt eine Wildcard bereit. „Das von Roger Federer angeführte Teilnehmerfeld verspricht einen spannenden Turnierverlauf. Die Tennisfans dürfen sich auf hochklassiges Tennis beim MercedesCup freuen“, ist sich Turnierdirektor Edwin Weindorfer sicher.
Das sieht auch Michael Berrer – immerhin 18 Jahre als Tennisprofi auf der Tour – so, der beim MercedesCup noch einmal den Centre Court am Weissenhof betreten wird, um sich im Rahmen eines am Sonntag, 11. Juni stattfindenden Show-Doppels von den Stuttgarter Fans zu verabschieden. Mit Tommy Haas und Philipp Kohlschreiber stehen zwei weitere Akteure an dieser Exhibition bereits fest. Wer als vierter Spieler bei der „Farewell-Party“ Berrers zum Racket greifen wird, ist noch offen.
Während Michael Berrer also einen Schlussstrich hinter seine Laufbahn gezogen hat, macht Tommy Haas im Rahmen seiner Abschiedstour noch einmal wettkampfmäßig beim MercedesCup Station. Zuletzt stellte der 39-Jährige in München mit dem Einzug in das Achtelfinale seine immer noch vorhandene Klasse unter Beweis. „Ich würde mich natürlich freuen, auch in Stuttgart noch das eine oder andere Match zu gewinnen, um die besondere Atmosphäre am Weissenhof noch einmal so richtig genießen zu können“, sagt Haas, dessen Kumpel Roger Federer sogar noch etwas weiter geht: „Ich wünsche Tommy ein Finale in Stuttgart. Am liebsten gegen mich – das wäre doch etwas“, drückt Federer mit einem Augenzwinkern seinen Wunsch aus.



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www.mercedescup.de


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