IMMOBILIENMARKT

Besondere Immobilien, besondere Regeln

© Ralph Schenkel, VON POLL IMMOBILIEN
© Ralph Schenkel, VON POLL IMMOBILIEN

Mehr als 4500 Einzelgebäude, drei unter Denkmalschutz stehende Gesamtanlagen sowie zahlreiche Parks, Grabungsschutzgebiete und viele Kleindenkmale – die Landeshauptstadt Stuttgart weist eine ansehnliche Zahl von Kulturdenkmalen auf, darunter auch viele prächtige Ein- und Zweifamilienhäuser, deren Besitzer sich dadurch bestimmten Regeln unterordnen müssen.

Ob Jugendstilvilla, Fachwerkhaus oder klassizistisches Anwesen: Sie prägen das Bild der Stadt mit ihren vielfältigen Architekturzeugnissen. Allein 209 Seiten lang ist eine im Internet einsehbare Auflistung an unbeweglichen Bau- und Kunstdenkmalen im Rahmen der Liste der Kulturdenkmale in Stuttgart. Die Zuständigkeit hierfür liegt bei der Unteren Denkmalschutzbehörde, angesiedelt bei der Stadt Stuttgart im Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung. Sie ist Genehmigungsbehörde bei privaten Bauherren und wenn das Land als Bauherr auftritt.
Wenn eine außergewöhnliche Immobilie nach dem Denkmalschutzgesetz als Baudenkmal eingestuft ist, so muss der Eigentümer sie nach gewissen Regeln behandeln, da an ihrer Erhaltung und Nutzung ein öffentliches Interesse besteht.
Doch eine denkmalgeschützte Immobilie dauerhaft zu erhalten, hat seinen Preis. Deshalb ist es wichtig zu wissen, dass bei der Investition in ein solches Anwesen Fördermittel und Steuerentlastungen geltend gemacht werden können.
Die Modernisierung und Sanierung eines Baudenkmals gestaltet sich oft aufwendig und ist mit hohen Kosten verbunden. Es müssen Auflagen beachtet und Genehmigungen eingeholt werden. Solche Genehmigungen benötigt der Eigentümer beispielsweise für das Streichen der Fassade, die Befestigung von Satelliten- oder Solaranlagen, Veränderungen der tragenden Konstruktion wie Wanddurchbrüche oder den Anbau von Terrassen. Aufgrund solcher Auflagen sollten Eigentümer vor Beginn des Umbaus auf jeden Fall mit der Denkmalschutzbehörde ihrer Stadt kommunizieren.
Sanierungsarbeiten kann der Eigentümer bei nicht selbstgenutzten Immobilien über zwölf Jahre verteilt abschreiben, bei selbstgenutzten Häusern über zehn Jahre. Die Voraussetzung dafür ist, dass alle Maßnahmen vorab von der zuständigen Denkmalschutzbehörde genehmigt wurden.
Seit April 2012 fördert zudem die KfWBankengruppe die Sanierung denkmalgeschützter Immobilien. Im Rahmen des Programms „Energieeffizient Sanieren“ führte die Bank den Förderstandard „KfW Effizienzhaus Denkmal“ ein. So wird besondere Rücksicht auf die Komplexität der Sanierung genommen. Unterstützt werden zum einen die Komplettsanierung auf KfW Effizienzhaus-Denkmal-Standard, zum anderen auch Einzelmaßnahmen. Eigentümer erhalten im Rahmen der Sanierung zinsgünstigere Darlehen oder Investitionszuschüsse.
Baudenkmale können auch eine gute Kapitalanlage sein. Die hohen Kosten für die Sanierung oder Instandhaltung lassen sich zu einem Teil auch durch vergleichsweise höhere Mieteinnahmen ausgleichen.
Immobilienexperten wie beispielsweise VON POLL IMMOBILIEN in Stuttgart sind bestens damit vertraut, was Eigentümer beim Kauf einer denkmalgeschützten Immobilie beachten sollten. Die qualifizierten Immobilienmakler (IHK) des Hauses sind genaue Kenner ihres Marktes und schätzen als geprüfte freie Sachverständige für Immobilienbewertung (PersCert®, WertCert®) auch gern kostenfrei und unverbindlich.



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